Das Jugendparlament Sarstedt:
Ein Meilenstein für unsere Jugend
In der jüngsten Sitzung des Sarstedter Sozialausschusses, die ich als Vorsitzender leiten durfte, sowie in der gestrigen finalen Ratssitzung dieser Wahlperiode haben wir einen echten Meilenstein für die lokale Demokratie gesetzt: Die offizielle Gründung des Sarstedter Jugendparlaments ist beschlossen! Ab Februar 2027 werden insgesamt 13 junge Menschen im Alter von 12 bis 21 Jahren eine eigene, starke Stimme in unserer Kommunalpolitik erhalten. Für mich ist dies ein zutiefst emotionaler und historischer Moment für unsere Stadt. Künftig bekommen die Jugendlichen ein echtes Antrags- und Rederecht in den städtischen Ausschüssen. Wir geben der nächsten Generation endlich den Raum und die Werkzeuge, ihre eigene Zukunft hier in Sarstedt aktiv mitzugestalten. Das ist für mich gelebte, zukunftsorientierte Demokratie vor Ort!
Meine Sicht auf die politische Debatte im Rat:
Auch wenn wir am Ende im Stadtrat mehrheitlich für das Jugendparlament gestimmt haben, zeigt der Blick auf die Debatten und den aktuellen Zeitungsbericht die realen politischen Realitäten: Ausschließlich Bündnis 90/Die Grünen und die Mehrheitsgruppe um die SPD haben sich aktiv, klar und geschlossen für die Umsetzung des Jugendparlaments ausgesprochen.
Als Grünen-Ratsherr habe ich in der teils hitzigen Diskussion deutliche Worte gewählt und den kurzfristigen Änderungsantrag der Christdemokraten scharf kritisiert. Wenn wir Jugendliche ermutigen wollen, sich einzubringen, dürfen wir ihnen keine unnötigen bürokratischen Steine in den Weg legen.
Warum wir eine parteiunabhängige und bürgernahe Politik brauchen
Der große Erfolg des Jugendparlaments darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, was in den letzten fünf Jahren im Rat oft schiefgelaufen ist. Ich habe immer wieder erlebt, dass sachbezogene und bürgernahe Politik an starren Fraktionsstrukturen und Parteibüchern scheitert. Das blockiert den Fortschritt und demotiviert die Menschen. In meinen vielen Gesprächen im Zuge meiner Bürgermeisterkandidatur habt ihr mir genau das zurückgemeldet: Ihr unterstützt mich als Person und teilt meine Visionen, seid aber von den klassischen, starren Parteistrukturen enttäuscht. Mein Credo ist klar: Demokratie lebt vom Mitmachen – und das geht und muss auch ohne Parteibuch funktionieren!
Meine Kernziele als euer zukünftiger Bürgermeister
Als möglicher Bürgermeister möchte ich frischen Wind in das Rathaus bringen und die Bürgerbeteiligung in Sarstedt auf völlig neue Beine stellen. Neben dem Jugendparlament stehe ich für zwei weitere zentrale Säulen der Mitbestimmung:
- Ein überparteilicher Bürgerrat für Sarstedt:
Es ist mir ein persönliches Kernanliegen, einen überparteilichen Bürgerrat ins Leben zu rufen. Ich möchte eine Plattform schaffen, auf der alle Sarstedterinnen und Sarstedter die Stadt direkt, aktiv und frei von Parteizwängen mitgestalten können. Eure Stimme muss im Rathaus direktes Gehör finden. - Strukturen für einen Seniorenbeirat aufbauen:
Ebenso halte ich es für absolut sinnvoll und dringend notwendig, nachhaltige Strukturen für einen Seniorenbeirat aufzubauen. Unsere ältere Generation verfügt über einen enormen Erfahrungsschatz und hat spezifische Bedürfnisse, die eine starke, institutionelle Stimme in der Stadtpolitik verdienen. Nur so sichern wir den sozialen Zusammenhalt aller Generationen.
Mein Ausblick: Alles beginnt zu Hause
Alles beginnt dort, wo die Menschen zu Hause sind. Hier bei uns in Sarstedt. Mit dem Jugendparlament haben wir bewiesen, was möglich ist, wenn der politische Wille da ist. Nun gilt es, diesen Schwung mitzunehmen. Ich freue mich voller Vorfreude auf den 13. September und zähle auf eure Stimme und Unterstützung, um gemeinsam ein bürgernahes, modernes und überparteiliches Sarstedt zu gestalten!
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