Was liegt mir am Herzen?

# Familienfreundliches Sarstedt für alle Generationen

Sarstedt soll für Dich – jetzt und in Zukunft – (unabhängig Deines Alters) eine lebens- und liebenswerte Stadt sein. Dafür braucht es gute Bildung, verlässliche Betreuung, bezahlbaren Wohnraum, echte Mitbestimmung und eine Stadtentwicklung, die niemanden ausschließt – eine Stadtentwicklung, die auf die demografische Entwicklung eingeht und Projekte und Initiativen zusammenhängend denkt und danach handelt. Die Entscheidungen aus der Verwaltung und der Politik müssen sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen orientieren – heute und in Zukunft.

Dafür setze ich mich ein:
  • Kinderbetreuung fair, transparent und nachvollziehbar vergeben durch ein zentrales Elternportal, welches auch Tagesbetreuungspersonen sichtbar einbindet.
  • Betreuungsbedarfe regelmäßig überprüfen, um rechtzeitig auf Veränderungen zu reagieren und auch Randzeiten abzudecken.
  • Einen Rahmen setzen und eine Bildungskette spannen, für alle Kinder – damit der Schulstart bestmöglich für alle fair gelingt. Bildungsorte besser miteinander verknüpfen durch feste Kooperationen und abgestimmte Gruppenstrukturen, damit Übergänge zwischen Kita, Schule und weiteren Angeboten reibungslos gelingen.
  • Einsamkeit aktiv verhindern und Menschen gezielt ansprechen, indem nachbarschaftliche und ehrenamtliche Angebote gestärkt, unterstützt und besser koordiniert werden.
  • Ehrenamt gezielt unterstützen mit einer zentralen Ansprechperson in der Verwaltung und einem Fonds für freiwilliges Engagement.

# Transparente Verwaltung und Politik nah am Menschen

Eine moderne Stadt braucht eine Verwaltung, die erreichbar, nachvollziehbar und serviceorientiert arbeitet. Ich setze mich dafür ein, dass „Verwaltung für die Menschen da ist, nicht der Mensch für die Verwaltung.“ Verwaltung soll unterstützen und nicht bürokratische Hürden verstärken. Eine kommunale Verwaltung hat sich konsequent an den Bedürfnissen der Menschen und an den Herausforderungen der Zukunft zu orientieren.

Dafür setze ich mich ein:
  • Eine zentrale Ansprechperson für Wirtschaftsförderung einzusetzen, um Fördermittel zu erschließen und Betriebe bei Ansiedlung und Weiterentwicklung zu unterstützen.
  • Ich möchte die lokale Wirtschaft, den Mittelstand und das Handwerk stärken, um Arbeitsplätze, faire Arbeitsbedingungen und Ausbildungsplätze vor Ort zu sichern und regionale Wertschöpfung zu erhalten.
  • Behördengänge verstärkt digital ermöglichen, damit Anliegen unabhängig von Öffnungszeiten erledigt werden können.
  • Digitale Angebote barrierearm, verständlich und nutzerfreundlich gestalten von der städtischen Website über Online-Formulare bis zu digitalen Bezahlmöglichkeiten.
  • Ich werden Arbeitsabläufe regelmäßig überprüfen, um Ressourcen sinnvoll einzusetzen und Qualität zu sichern.
  • Das KLECKS zum Beispiel über Freiwilligendienste (Freiwilliges Jahr, Soziales Jahr, etc.) zusätzlich personell stärken.
  • Das Ordnungsamt stärken, damit es seine Aufgaben bürgernah, präsent und verlässlich erfüllen kann. Den Kompetenzbereich erweitern und stärken – insbesondere für die Parksituation im Sommer an den Seen.

# Katastrophen- und Bevölkerungsschutz

Klimawandel, Extremwetter und internationale Krisen stellen neue Anforderungen an Städte und Gemeinden. Der Schutz der Bevölkerung ist eine gemeinsame Aufgabe von Kommune, Land und Bund. Vor Ort braucht es klare Strukturen, gute Vorbereitung und starkes ehrenamtliches Engagement.

Dafür setze ich mich ein:
  • Ehrenamtliche Strukturen im Bevölkerungsschutz zu stärken, indem Feuerwehren, THW, DLRG und alle relevanten Hilfsorganisationen gezielt unterstützt und gut ausgestattet werden.
  • Öffentliche Trinkwasserspender ausbauen, damit die Versorgung der Bevölkerung auch bei Hitze und Krisenlagen gesichert ist. Den Zugang zu klimatisierten Räumen mit ausreichender Kapazität ausbauen.

# Klimaschutz und nachhaltiges Gestalten

Klimaschutz beginnt vor Ort. Natur, Artenvielfalt und sauberes Wasser sind die Grundlage für Gesundheit und Lebensqualität. Neuer bezahlbarer Wohnraum, Klimaschutz, Wirtschaftsförderung und der Erhalt landwirtschaftlicher Flächen müssen gemeinsam gedacht werden. Sarstedt braucht klare Schritte, um Flächen nachhaltig zu nutzen, Energie zu sparen und Umweltbelastungen zu vermeiden – heute und für kommende Generationen.

Dafür setze ich mich ein:
  • Die Beratung für Unternehmer*innen anzubieten, um Fördermöglichkeiten auf dem Weg zur Klimaneutralität zu erschließen. Wirtschaftsförderung und Klimaförderung müssen enger miteinander verzahnt werden.   
  • Genossenschaftliche Strukturen erweitern, um Bürger*innen bei der Finanzierung von Photovoltaik und anderen erneuerbaren Energien zu unterstützen und teilhaben lassen.
  • Förderung für Balkonsolaranlagen einrichten, bevorzugt für Mieter*innen.
  • Die Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet gezielt ausbauen, damit klimafreundliche Mobilität alltagstauglich wird.
  • Dächer begrünen und naturnahe Gärten fördern, um Hitze zu mindern und das Stadtklima zu verbessern.
  • Kühl- und Schattenorte in Wohngebieten schaffen, damit Menschen auch bei Hitze geschützt sind.
  • Neue Flächen als Biotope entwickeln und bestehende Planungen regelmäßig anpassen.
  • Gewässer wieder naturnah gestalten, um Artenvielfalt zu stärken und den Wasserhaushalt zu sichern.
  • Bei einer möglichen Wiederaufnahme des Kalibergwerks sicherstellen, dass keine zusätzlichen Belastungen für Anwohner*innen und Gewässer entstehen

# Mobilität, nachhaltiges Leben und Freizeit in Sarstedt

Mobilität, Umwelt und Freizeit gehören zusammen. Wer sich sicher, bezahlbar und umweltfreundlich bewegen kann, nimmt am gesellschaftlichen Leben teil. Gleichzeitig braucht Sarstedt attraktive Räume für Erholung, Kultur und Begegnung. Der Bestand der Stadtbahnlinie 1 ist unentbehrlich und nicht verhandelbar.

Dafür setze ich mich ein:
  • Sichere Schul- und Arbeitswege gewährleisten, damit Kinder, Jugendliche und Erwachsene selbstständig und geschützt unterwegs sein können.
  • Den Betrieb der Stadtbahnlinie 1 auf Sarstedter Gebiet langfristig sichern.
  • Die Anbindung der Ortsteile an Bahnhof und Stadtbahn verbessern, damit Wege zuverlässig und zügig möglich sind.
  • Eine Planung zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs erarbeiten, die bis 2031 konkrete und umsetzbare Lösungen aufzeigt.
  • Neue Mobilitätsangebote erproben, die besonders in Ortsteilen flexible Wege ermöglichen, etwa durch bedarfsorientierte Busse oder Pilotprojekte.
  • Gemeinsame Mobilität fördern, zum Beispiel durch Mitfahr-Angebote und Mitfahr-Bänke, um Verkehr zu reduzieren und Begegnung zu stärken.
  • Carsharing-Angebote in die Wege leiten mit einem durchdachten Konzept geeigneter Standorte.
  • Die Nutzung von Grünflächen und Gewässern neu ordnen, um Naturschutz und Erholungsbedürfnisse in Einklang zu bringen.
  • Die Kulturförderung ausweiten, um eine lebendige, vielfältige Kulturszene in Sarstedt zu sichern.